Magen-Darm-Infekt

Ein Magen-Darm-Infekt, auch umgangssprachlich als Magen-Darm-Grippe bekannt, ist keine Seltenheit. Wenn ein Virus "im Umlauf" ist, sorgen schlechte Hygiene und Schmierinfektionen im Handumdrehen für regelrechte Infektionswellen.

Ursachen

Magen-Darm-Infekte werden, neben bakteriellen Infektionen, zumeist durch Viren ausgelöst. Neben Rotaviren haben vor allem humane Noroviren Bekanntheit erzielt, die krankmachenden Keime werden zum Beispiel durch Kontakt- oder Schmierinfektionen übertragen. Leider erweisen sich viele dieser Erreger auch als vergleichsweise „umweltstabil“. Das bedeutet, dass die Viren eine bestimmte Temperaturspanne überstehen können und ihr Ansteckungspotential zum Beispiel auf Gegenständen, Türklinken oder dem Rolltreppengeländer auch durchaus über mehrere Tage behalten. Strenge Hygiene hat daher, nicht nur im Erkrankungsfalle, oberste Priorität.

Symptome

Im Falle einer Virus-Infektion ereilen Übelkeit und Erbrechen die Betroffenen oft plötzlich und ohne große Vorwarnung. Vereinfacht gesagt, ist dafür die „Schwelle“ ausschlaggebend, an der das Immunsystem dem Brechzentrum meldet, dass es die Virenbelastung voraussichtlich nicht mehr alleine bewältigen kann. Dann kommt der „mechanische Prozess“ des Erbrechens zum Zuge: der Körper entledigt sich der Viren, indem er sie schwallartig aus dem Körper befördert.

Behandlung

Während der ersten Krankheitsphase, in der sich der Körper von den Viren befreit, ist eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr besonders wichtig. Im weiteren Verlauf bietet Vomex A eine gute Hilfe: Es stoppt schnell Übelkeit und Erbrechen und wirkt langanhaltend. So minimiert es die Gefahr des Wasser- und Elektrolyteverlusts und beruhigt durch seinen Wirkstoff gleichzeitig die Magen-Darm-Peristaltik. Darüber hinaus kann man es auch mit allen gängigen Präparaten gegen Durchfall kombinieren.

Schon gewusst?

Ein Magen-Darm-Infekt (Gastroenteritis) wird umgangssprachlich zwar als Magen-Darm-Grippe bezeichnet, einen Zusammenhang mit der „normalen“ Grippe (Influenza) gibt es aber nicht.

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Fragen zum Thema Magen-Darm-Infekt

Zu den typischen Symptomen eines Magen-Darm-Infekts gehören vor allem Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Es kann aber auch zu Bauch-, Kopf- und Gliederschmerzen kommen und in seltenen Fällen sogar zu Fieber. Die Symptome sind variabel und können getrennt voneinander auftreten. So gibt es den Magen-Darm-Infekt ohne Durchfall oder ohne Erbrechen ebenso wie mit oder ohne Fieber. Magen-Darm-Infekte treten relativ plötzlich auf, sind ansteckend und haben je nach Erreger (meist ein Virus, weniger häufig ein Bakterium) eine Inkubationszeit von 1–7 Tagen.

Magen-Darm-Infekte bei Kindern, insbesondere Babys und Kleinkindern, sind unbedingt ernst zu nehmen. Durch den Flüssigkeitsverlust bei häufigem Erbrechen und/oder Durchfall, evtl. auch Fieber, droht sehr viel schneller eine sogenannte Dehydrierung (Austrocknung) als bei einem Erwachsenen. Das Risiko steigt, je jünger das Kind und je größer der Flüssigkeitsverlust ist. Erste Anzeichen für eine nicht ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit sind z. B. auffällig weniger nasse Windeln, dunkelgelber Urin, ungewöhnliche Antriebslosigkeit oder trockene Lippen und Mund. In jedem Fall ist ein Arztbesuch notwendig.

Im Fall eines Infektes versucht Ihr Körper die Auslöser (meist Viren) auszuscheiden, zu diesem Zweck löst Ihr Körper den Vorgang des Erbrechens aus. Daher sollte Vomex A erst eingesetzt werden, wenn das Erbrechen über einen längeren Zeitraum anhält.

Bei Magen-Darm-Infekten spielt die Ernährung eine wichtige Rolle, um den Flüssigkeits- und Salzverlust auszugleichen und den gereizten Magen-Darm-Trakt zu schonen. Nehmen Sie viel Flüssigkeit in Form von Tees (z. B. Kräutertee ohne Zucker) oder Wasser ohne Kohlensäure zu sich. Wenn Sie Hunger verspüren, helfen z. B. Gemüsebrühen, Salzstangen, Zwieback, gesalzene Karotten oder Kartoffeln, aber auch Bananen oder geriebener Apfel, um den Salzspeicher wieder auszugleichen. Während, aber auch nach dem Magen-Darm-Infekt sollten Sie leicht verdauliche Schonkost zu sich nehmen. Vermeiden Sie große Portionen, Blähendes, Fettiges, viele Ballaststoffe und vor allem Zucker (u. a. Alkohol und Süßigkeiten).

Sowohl durch Erbrechen als auch durch Durchfall verliert der Körper Flüssigkeit. Daher ist die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit wichtig, um den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt ausgeglichen zu halten.

Ein Magen-Darm-Infekt ist eine Schmier- oder Kontaktinfektion mit relativ umweltstabilen Erregern. Die Ansteckung muss also nicht direkt durch einen Erkrankten erfolgen, sondern kann auch indirekt über Türklinken oder anderen Kontaktflächen geschehen.

Die Dauer eines Magen-Darm-Infekts ist vor allem von der Art des Erregers abhängig. Die meisten Erreger verursachen innerhalb von 1–3 Tagen die unangenehmsten Symptome, die dann aber schnell wieder abklingen. Wenige Erreger verursachen Beschwerden an mehr als 3 Tagen. Innerhalb von 5 Tagen sollte es aber zu einer deutlichen Besserung gekommen sein. Bleiben hohes Fieber, Blut im Stuhlgang oder starke Bauchschmerzen bestehen, suchen Sie erneut Ihren Arzt auf.