Bloggerbeitrag: Mit dem Auto nach Kroatien

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Blog "Amourdesoi"

Gastautorin Kristina ist Jura-Studentin aus Düsseldorf und lebt als "Tina Carrot" auf ihrem Blog "Amour de soi" ihre Leidenschaft für Mode, Lifestyle und Reisen aus.

 

 

Mit dem Auto in den Urlaub fahren

Die großen Sommerferien haben in einigen Bundesländern schon begonnen und damit ist auch der Startschuss für die Reisezeit gefallen. Bei vielen heißt es nun "mit dem Auto in den Urlaub", denn schließlich ist die Anfahrt bequem, man muss sich nicht an Gepäckvorgaben halten und man bleibt am Urlaubsort mobil.

Als Tochter von kroatischen Einwanderern bin ich schon unzählige Male mit dem Auto nach Kroatien gefahren, allerdings saß ich da meistens als Kind auf der Rückbank und meine größte Sorge war die Reisekrankheit. Jahre später war es dann aber soweit und ich fuhr das erste Mal allein mit meinem Partner in den Urlaub nach Kroatien - eine ziemlich aufregende Premiere!

Obwohl ich mich sehr auf den gemeinsamen Urlaub gefreut habe, denn schließlich weist die Küste Kroatiens die wohl schönsten Strände des Mittelmeeres auf, war die Freude auch gepaart mit großem Respekt. Unser Ziel war die Region rund um die Hafenstadt Zadar, von Düsseldorf aus sind das um die 1.500 Kilometer, eine Strecke, die ich "nicht mal eben so" fahre. Hinzu kommt, dass die Autobahnen in Deutschland und Kroatien zwar ganz gut ausgebaut sind, dafür die Straßenführung in Österreich und vor allem Slowenien sehr kurvig ist und mir regelmäßig Einiges abverlangt. Die lange Autofahrt will also gut vorbereitet sein und so stattete ich uns mit altmodischen Straßenkarten (man weiß ja nie in welchem unpassenden Moment die Internetverbindung oder das GPS-Signal versagt), einigen Flaschen Wasser und auch der passenden Reiseapotheke aus.

Wir fuhren am späten Abend los, damit wir in der Nacht noch den Vorteil der vertrauten deutschen Autobahnen hatten. Da wir aber recht zügig durchgekommen sind, war es noch dunkel, als wir Österreich erreichten. Normalerweise sagt man ja, dass man - sofern man zur Reiseübelkeit neigt - am besten vorn im Auto sitzen und auf die Straße schauen sollte, damit das Gehirn den Horizont wahrnimmt. Zwar befolgte ich beide Tipps, jedoch machten mir die kurvigen Straßen trotzdem zu schaffen. Als wir danach die erste Stunde durch Slowenien fuhren, griff ich dann zur gut präparierten Reiseapotheke und fand Linderung. In solchen Momenten bin ich wirklich sehr dankbar dafür, dass es so gute und schnell wirkende Mittel wie die VOMEX A Dragees gibt, die auch schon damals nie in der Reiseapotheke meiner Eltern fehlen durften.

Nach kurzer Zeit ging es mir schon viel besser und wenig später haben wir dann auch schon den für mich anspruchsvollsten Teil unserer Strecke bewältigt. Mit dem Überqueren der kroatischen Grenze ließ dann auch die Anspannung nach und das Urlaubsgefühl erstarkte - da wir gut in der Zeit lagen entschieden wir uns, anstatt der gut ausgebauten kroatischen Autobahn die viel schönere Strecke entlang der Küste zu nehmen. Vor den Kurven hatte ich hier dann keine Angst mehr - denn der schöne Horizont war in meinem Blick und zur Not konnte ich mich auf meine Reiseapotheke verlassen.

Sofern auch sie aktuell die Urlaubsanreise nach Kroatien planen, kann ich Ihnen aus jahrelanger Erfahrung auch diese Tipps herzlichst mit auf den Weg geben:

  • Obwohl es sich deutschsprachigen Ländern mit Sicherheit lohnt Radio zu hören um auch über aktuelle Verkehrslagen informiert zu werden, versteht man als Deutscher spätestens ab Slowenien die Sprache nicht mehr - bei vielen bleibt dann das Radio aus oder man wechselt zu einer CD. Aus diesem Grund würde ich empfehlen schon vor dem Urlaub eine Urlaubs-CD zu erstellen, so vergrößert man die Vorfreude und hat auch ein gutes Mittel gegen die Müdigkeit.
  • Wer ungern mit Kleingeld verreist, der wird sich mit Sicherheit darüber freuen, dass man an vielen Mautstellen mittlerweile auch mit EC- oder Kreditkarte zahlen kann. Sofern doch das Bargeld bevorzugt, wird man in Kroatien die kroatische Währung Kuna als Wechselgeld erhalten.
  • Andere Länder, andere Sitten! Um Ärger mit der Polizei und hohe Bußgeldern zu umgehen, ist es ratsam, dass man sich schon vorher mit den Besonderheiten der Länder befasst, durch die man fährt. So sollte man immer darauf achten, dass man die Vignette ordentlich anbringt und das Abblendlicht in Slowenien und Kroatien auch tagsüber leuchten lässt. Außerdem unterscheiden sich die Höchstgeschwindigkeitsgrenzen in Slowenien und Kroatien von denen hier in Deutschland. Sie können sich sicher sein: Ausländische Fahrzeuge werden in der Urlaubszeit gern kontrolliert (unbedingt auch an die Internationale Versicherungskarte - umgangssprachlich "Grüne Karte" - denken!).
  • Einmal in Kroatien angekommen, rate ich Ihnen einen sicheren - gern auch überwachten - Parkplatz anzusteuern, um das Auto dort stehen zu lassen. Typischerweise pflegen die Einheimischen ein nicht ganz so inniges Verhältnis zu ihren Autos wie wir Deutschen, sodass ein Parkrempler mit anschließender Unfallflucht nichts Außeralltägliches ist. Mit der Gewissheit, dass das Auto sicher abgestellt ist, kann man dann auch endlich den wohl verdienten Urlaub genießen und die Seele an der kroatischen Adria baumeln lassen.

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Fragen zum Thema Reiseübelkeit

Egal ob auf dem Schiff, im Auto, im Bus oder im Flugzeug, der Auslöser für Reisekrankheit (oft auch als Seekrankheit bekannt), ist immer eine Irritation des Gleichgewichtssinnes. Ausgelöst wird diese Irritation durch widersprüchliche Sinneseindrücke von Auge und Gleichgewichtsorgan.

Wenn Sie wissen, dass Sie unter Reiseübelkeit leiden, können Sie Vomex A auch präventiv einnehmen. Die Einnahme wird ca. eine Stunde vor Reisebeginn empfohlen. Beachten Sie hierzu, insbesondere bei Kindern, die in der Gebrauchsinformation angegeben Dosierungsangaben.