Bloggerbeitrag: „Mama, mir ist schlecht“ – Mist, ich bin ja selbst die Mama

Als ich noch klein war, hatte es meine Familie nicht immer leicht mit mir. Ich litt ganz heftig unter Reiseübelkeit. Wir fuhren in den 80er/90ern jedes Jahr in die Sommerferien nach Italien. 12 Stunden zu viert im vollgepackten Auto ohne Klimaanlage, wohlgemerkt.

„Mama, mir ist schlecht“ – Das war das Alarmsignal für alle Insassen. Mein Vater suchte panisch die nächstgelegene Haltemöglichkeit, meine Mutter kramte in ihrer Handtasche auf der verzweifelten Suche nach einer Tüte.

Und mein Bruder? Der öffnete vorsorglich schon mal das Fenster, hielt seinen Kopf raus und rief dabei so etwas wie „Iiihh, bäh...“.

Nicht nur Kinder leiden unter Reiseübelkeit

Leider habe ich bis heute Probleme mit Reiseübelkeit, vor allem bei Auto- und Busfahrten.

Als Erwachsene wurde es bei mir jedoch zum Glück viel besser. Das liegt jedoch auch daran, dass ich mich an ein paar Regeln halte, damit mir nicht schlecht wird:

  • Ich schaue während der Fahrt nach vorne auf die Straße, damit meine Augen auch die weitere Umgebung erfassen können.
  • Schlafen oder mit geschlossenen Augen dösen hilft auch dabei, dass mir nicht übel wird.
  • Ich verzichte schweren Herzens darauf, auf das Handy zu schauen und lese nicht während der Fahrt.
  • Ich achte darauf, dass ich nicht mit leerem Magen reise und vor der Fahrt etwas esse, das nicht schwer im Magen liegt.
  • Frische Luft und Ingwerbonbons helfen mir auch gut gegen Übelkeit.

Die Realität sieht oft anders aus

So, und nun kommen wir mal zur Realität im Leben einer Mama. Als Mutter kann ich mich während der Fahrt nicht mehr nur um mich sorgen. Ich habe einen Sohn, der das Autofahren nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen zählt, weil er sich viel lieber bewegen will und ihm schnell langweilig wird.

Ich kann also oft gar nicht nach vorne auf die Straße schauen, weil ich unseren einjährigen Sohn während der Fahrt bespaßen muss. Fingerspiele, Spielzeug anreichen, Tränen trocknen sind nur einige der Dinge, die ich während der Fahrt mache, um unserem Nachwuchs die Fahrt erträglich zu gestalten.

Schlafen und dösen kann ich meistens auch nicht, weil unser Sohn wenig vom Schlafen hält und wenn er doch schläft und ich die Chance ergreifen könnte, sitze ich eingepfercht auf dem Rücksitz.

Längere Autofahrten in den Urlaub machen wir daher nur noch abends zur Schlafenszeit. Das klappt erstaunlich gut. Und wenn wir doch mal tagsüber längere Strecken zurücklegen müssen, planen wir genügend Pausen ein.

Und doch empfinde ich Autofahren mit Kind als stressig. Habe ich schon erwähnt, dass Stress die Reiseübelkeit auch begünstigt? Neben Spielzeug, Wasser, Snacks und Feuchttüchern, habe ich deswegen auch immer Vomex A gegen Reiseübelkeit griffbereit.

Zur Bloggerin

Sara berichtet auf ihrem Blog www.brombeermama.de über das Leben mit Kleinkind. Sie zeigt das Leben wie es wirklich ist und macht anderen Eltern Mut: „Unsere Kinder brauchen keine perfekten Eltern. Sie brauchen uns, und zwar so wie wir sind, denn wir sind die besten Mamas und Papas für unsere Kinder“.

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Fragen zum Thema Reiseübelkeit

Egal ob auf dem Schiff, im Auto, im Bus oder im Flugzeug, der Auslöser für Reisekrankheit (oft auch als Seekrankheit bekannt), ist immer eine Irritation des Gleichgewichtssinnes. Ausgelöst wird diese Irritation durch widersprüchliche Sinneseindrücke von Auge und Gleichgewichtsorgan.

Wenn Sie wissen, dass Sie unter Reiseübelkeit leiden, können Sie Vomex A auch präventiv einnehmen. Die Einnahme wird ca. eine Stunde vor Reisebeginn empfohlen. Beachten Sie hierzu, insbesondere bei Kindern, die in der Gebrauchsinformation angegeben Dosierungsangaben.