Bloggerbeitrag: How to survive NY – Tipps für deinen ersten Besuch in der Stadt die niemals schläft

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New York steht ganz klar für den „big american dream“ und wenn man sich das erste Mal auf den Weg dorthin macht, erahnt man tatsächlich nur ansatzweise was einen erwartet. Eine atemberaubende Skyline, die in der Abendsonne funkelt, eine freundlich schauende Freiheitsstatue und viele gelbe Taxis – genauso eben, wie es zahlreiche Filme und Serien schon immer gezeigt haben. Aber ist alles wirklich so easy und man findet sich nach der Reise in sein Stadthotel in Carrie-Manier top gestylt und leichtfüßig shoppend auf der 5th Avenue wieder? Lassen Sie es mich so sagen: Selten.

Reise-Strapazen werden oft unterschätzt

Obwohl tagtäglich hunderte Flüge sich auf den Weg über den „großen Teich“ machen und viele Reise-Abläufe so routiniert und unproblematisch ablaufen, so bleiben bei einem City-Trip nach New York einfach ein paar Herausforderungen für den Körper. Angefangen mit einem ca. 9-stündigen Flug, unausgewogenem Essen an Bord, meist wenig Schlaf, über ruckelige Thermik-Verhältnisse im Anflug auf die Stadt (nach Newark ist es immer besonders schlimm) bis hin zu einer Zeitverschiebung von -6 Stunden. Alles in allem eher anstrengend.

Zur Vorbereitung gehört mehr als bequeme Schuhe und Insider-Tipps

Ich spreche viel mit Erstreisenden und war auch selbst schon mit dutzenden New York-Newbies vor Ort. Fragen nach der richtigen Vorbereitung sind dann an der Tagesordnung und von der richtigen Tages-Route bis hin zum Restaurant-Tipp werden viele Details abgefragt. Was oft nicht bedacht wird, ist das man durchaus ein paar Vorbereitungen treffen kann und sollte um seinen (meist eher zu kurzen) Aufenthalt in New York so angenehm und geschmeidig wie möglich zu gestalten.

Vorbereitung ist die halbe Reise

Im Folgenden habe ich ein paar Tipps und Tricks zusammengetragen, die einem die Reise in die Stadt der Superlative noch schöner machen können:

  • Im Flugzeug beginnt die Umstellung: Viele Menschen bleiben den gesamten Flug über wach, da natürlich die Aufregung und oder das gute Filmprogramm an Bord einen fleißig wachhalten. Ich empfehle eigentlich folgende Taktik: Schlafen Sie vor dem Abflug nicht allzu viel und versuchen Sie die Zeit im Flugzeug zum Ausruhen einzusetzen. Ein Reisekissen für den Nacken sowie eine Schlafmaske und bequeme Kleidung helfen beim „Air-Nap“.
  • Essen und Trinken Sie vor dem Flug ausreichend und nehmen Sie sich ein paar gesunde Snacks sowie eine große Flasche stilles Wasser mit an Bord. Auch wenn diese nach der Sicherheitskontrolle im Flughafen ein kleines Vermögen kostet: Ihr Körper wird es Ihnen danken. Achtung: Sollte man Obst mit im Handgepäck haben, so muss man dieses noch im Flugzeug verzehren – Aufgrund der Einreisebestimmungen der USA darf man keine frischen Lebensmittel, wie Obst oder Gemüse einführen.
  • Eine kleine Reiseapotheke sollte man schon in seiner Handtasche mit sich führen. Ich empfehle ein Mittel gegen Reiseübelkeit, eine Nasensalbe oder befeuchtendes Nasenspray und wenn man den Geruch mag auch ein kleines Fläschchen Lavendelöl. Auf das Reisekissen geträufelt, kann das eine sehr beruhigende Wirkung haben.
  • Angekommen in New York sollte man den Anreisetag nutzen, aber noch nicht Vollgas geben. Laufen Sie ein paar lockere Punkte rund um Ihr Hotel ab und erkunden Sie die ersten Gebiete in Ruhe. Die Stadt ist hektisch und laut – ich nenne es elektrisierend – und kann einen ziemlich schnell strapazieren. Gehen Sie am Anreisetag nicht vor neun Uhr schlafen, auch wenn der Körper einem etwas anderes signalisiert. Andernfalls werden Sie um vier Uhr in der Nacht fertig für die Tagesplanung sein, die Stadt ist es allerdings noch nicht. Die Stadt die niemals schläft, tut es nämlich doch – aber nicht weiterverraten.

Auch vor Ort gewappnet sein

Auch für das Tagesprogramm sollte man sich immer gut vorbereiten: Routen von 10 bis 15 km Fußmarsch pro Tag sind in New York keine Seltenheit.

Also immer unbedingt morgens in die Tasche oder den Rucksack packen:

  • Eine Flasche Kraneberger – das Leitungswasser hat im Staat New York eine super Qualität und kann ohne Bedenken getrunken werden. Die Sorten stilles Wasser, die in Drugstores oder an Ständen verkauft werden, sind oft überteuert und schmecken nicht besser.
  • Desinfektions-Mittel für die Hände – so viele Menschen, so viele Bakterien. Ob in der U-Bahn, der Fähre oder auch nur dem Museum: Das Gefühl, sich die Hände waschen zu wollen ist schon oft vorhanden. Kleine Spendertuben mit Handdesinfektions-Gel haben mir schon oft geholfen.
  • Blasenpflaster: Gerade in den Sommermonaten wird es in New York oft sehr heiß und obwohl es eine Küstenstadt ist, sind schwüle und drückende Tage keine Seltenheit. Die Füße streiken dann ganz gerne Mal auch in den bequemsten Schuhen.
  • Eine Strickjacke oder Sweatshirt: Wie gesagt, Hitze ist keine Seltenheit und die New Yorker mögen es dann indoor sehr kühl. Ob U-Bahn, Mall oder Café: 18 Grad Raumtemperatur sind eine Ansage und eine leichte Verkühlung ist nicht fern.

Zur Bloggerin

Autorin des Beitrags ist Angela Steere, die den Blog manhattanstolemyheart.de betreibt. Sie ist passionierte NY-Reisende und Geschäftsführerin der Yupik PR GmbH.

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Fragen zum Thema Reiseübelkeit

Egal ob auf dem Schiff, im Auto, im Bus oder im Flugzeug, der Auslöser für Reisekrankheit (oft auch als Seekrankheit bekannt), ist immer eine Irritation des Gleichgewichtssinnes. Ausgelöst wird diese Irritation durch widersprüchliche Sinneseindrücke von Auge und Gleichgewichtsorgan.

Wenn Sie wissen, dass Sie unter Reiseübelkeit leiden, können Sie Vomex A auch präventiv einnehmen. Die Einnahme wird ca. eine Stunde vor Reisebeginn empfohlen. Beachten Sie hierzu, insbesondere bei Kindern, die in der Gebrauchsinformation angegeben Dosierungsangaben.