Gastbeitrag: Kreuzfahrt mit Kind – Meine Tipps

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Zur Person

Mit einem Kleinkind tagelang auf hoher See? Die Antwort darauf ist klar: ja! Eventmanagerin und Mutter Judith S. hat es gewagt und zusammen mit ihrem Mann und der gemeinsamen 4-jährigen Tochter eine Transatlantik-Kreuzfahrt von Orlando nach Barcelona unternommen. Im Gepäck: gute Nerven, eine große Portion Gelassenheit, viel Spielzeug und eine vollausgestattete Reiseapotheke.

 

„Da wir schon vorher mit unserer 4-jährigen Tochter im Flugzeug verreist sind, machten wir uns wegen der Anreise in die USA keine Sorgen. Den 9-stündigen Flug nach Orlando steckte Leonie locker weg. Mit Filmschauen, UNO spielen und einem kleinen Nickerchen verging die Zeit buchstäblich wie im Flug – zumal es keinerlei Turbulenzen gab und der Flug sehr ruhig verlief. Dann ging es nach einem kurzen Aufenthalt in Orlando an Bord des riesigen Schiffes. Leonie war aufgeregt und staunte ehrfürchtig über das riesige Schiff und die vielen Menschen. Das musste erstmal wirken, doch sie freute sich auf das Abenteuer!

Doch schon am ersten Abend war sie ruhiger als sonst und sehr müde. In den nächsten beiden Tagen kamen Abgeschlagenheit und Appetitlosigkeit dazu – die Reiseübelkeit machte ihr zu schaffen.

In dieser Zeit haben wir Leonie möglichst viel abgelenkt. Obwohl sie sich am liebsten im Bett verkriechen wollte, sollte man versuchen, das Schiffsinnere möglichst zu meiden und sich stattdessen an Deck aufhalten. Die frische Luft und der Blick auf den Horizont helfen den Sinnesorganen, sich wieder zu sortieren und die Übelkeit verschwindet im besten Fall. Bei Leonie half jedoch nur noch ein Griff in die Reiseapotheke, und schon am nächsten Tag konnte sie wieder quietschvergnügt im Pool plantschen.

Den Rest der Reise verbrachten wir – alle gesund und munter – in der wohligen Obhut des Schiffes und genossen unsere gemeinsame Auszeit.

Bis auf den holprigen Start war es alles in allem eine sehr entspannte und erholsame Art zu reisen, die ich anderen Eltern mit Kleinkindern nur ans Herz legen kann. Es gibt jedoch einige Tipps, die ich allen Eltern mit auf den Weg geben würde: 

  • Gerade an den ersten Tagen an Board sollte man sich möglichst viel an Deck aufhalten und bei eventuellen Seekrankheits-Symptomen den Horizont im Blick behalten.
  • Trotz allen Entertainments kann man nie genügend Spielsachen dabeihaben, um einen Lagerkoller und Langeweile zu vermeiden.
  • Feste Tagesabläufe einhalten; Mahlzeiten sollten beispielsweise zur gleichen Zeit eingenommen werden wie zu Hause. Das schafft Routine und gibt den Kids ein Gefühl von Sicherheit.
  • Eine gut ausgestattete Reiseapotheke dabeihaben: Nicht fehlen dürfen Tabletten gegen Übelkeit, Nasenspray und Medikamente gegen Fieber.
  • Eine Mütze mitnehmen! Auch wenn man in warmen Regionen unterwegs ist, kann der Wind an Deck ganz schön frisch werden.
  • Die eigene Gelassenheit kontrollieren, ganz nach der Devise: Bist du entspannt, ist dein Kind es auch!“

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