Mit unserer Packliste für Thailand entspannt in Südostasien reisen

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Malerische Naturkulissen, weiße Sandstrände vor türkisblauem Meer, opulente Königspaläste, verzierte Tempel und natürlich die kulinarische Vielfalt: Für viele Reisebegeisterte ist Thailand das Traumziel schlechthin. Ob Schnorcheltrip, Strandurlaub im Luxus-Resort, individuelle Backpacking-Tour oder Full-Moon-Partys – im Land des Lächelns ist einfach alles möglich. Damit Sie Ihre Reise nach Südostasien in vollen Zügen genießen können und alles dabeihaben, was Sie vor Ort benötigen, haben wir Ihnen eine praktische Packliste für Thailand erstellt.

Koffer oder Rucksack?

Je nachdem, welche Art von Urlaub Sie planen, kommen andere Gepäckstücke zum Einsatz. Wer einen Backpacking-Trip oder eine Rundreise mit verschiedenen Stationen machen möchte, ist mit einem großen Reiserucksack bestens beraten. Steht hingegen ein zweiwöchiger Strandurlaub auf Koh Samui oder Phuket auf dem Plan, können Sie auch einen großen Soft- oder Hartschalenkoffer nutzen. Als Ergänzung für den Flug und Trips zwischendurch ist ein kleinerer Rucksack ideal. Sind Tauchtrips nach Koh Tao oder zum Mu Koh Surin National Park und einfache Bootstouren geplant, dürfen eine Tauchtasche und ein Drybag nicht fehlen. Darin können Sie Ihr Tauchequipment sicher aufbewahren und Ihre Unterlagen bleiben selbst bei hohem Wellengang trocken. Und zu guter Letzt gehört natürlich immer auch ein Kulturbeutel auf die Reise-Packliste.

Packliste für Thailand: Unterlagen und Finanzielles

Damit Sie entspannt in den Urlaub reisen können, sollten Sie auf jeden Fall alle wichtigen Unterlagen auf Ihre Packliste für Thailand setzen. Für die Einreise brauchen Sie einen Reisepass, der Personalausweis ist nicht ausreichend. Achten Sie darauf, dass Ihr Reisepass bei Einreise noch mindestens ein halbes Jahr gültig ist. Für einen maximal 30-tägigen Aufenthalt ist kein Visum notwendig. Der visumsfreie Aufenthalt zu Urlaubszwecken kann einmalig um 30 Tage verlängert werden. Wer eine längere Reise plant, benötigt ein sogenanntes Non-Immigrant-Visum. Darüber hinaus sollten Sie eine gute Auslandskrankenversicherung im Gepäck haben, die im Fall der Fälle auch einen Rettungsflug nach Hause übernimmt. Wenn Sie in Thailand mit dem Auto fahren wollen, brauchen Sie unter Umständen eine thailändische Fahrerlaubnis, die auch für kürzere Aufenthalte beantragt werden kann. Der deutsche oder ein in Deutschland ausgestellter nationaler Führerschein reicht meist nicht aus. Taucher sollten Ihren Tauchschein nicht vergessen.

Die offizielle Währung in Thailand ist Baht. Der Kurs unterliegt wie bei allen Währungen leichten Schwankungen. In den vergangenen Jahren erhielten Reisende für einen Euro zwischen ca. 36 und 40 Baht. Idealerweise bringen Sie bereits Baht im Wert von etwa 100 Euro mit nach Thailand. So umgehen Sie die teils horrenden Wechselgebühren am Flughafen. Und damit Sie unterwegs jederzeit an Bargeld gelangen, sollten Sie unbedingt eine Kreditkarte mitnehmen. Die Versorgung mit Geldautomaten (ATM) ist in den touristisch erschlossenen Regionen meistens sehr gut. Bevor Sie jedoch eine der kleineren Inseln besuchen, sollten Sie sich vorab erkundigen, ob es vor Ort einen Geldautomaten gibt. Mitunter besteht die Möglichkeit, in einem Resort oder Hotel Geld zu wechseln.

Ein Tipp von uns: Um auf Nummer sicher zu gehen, können Sie Pass, Hotelbuchungen und Tickets mehrfach kopieren und die Kopien auf Ihre Gepäckstücke verteilen. Sollte Ihnen eine Tasche oder ein Koffer abhandenkommen, können Sie stets noch auf eine der anderen Kopien zurückgreifen. Außerdem empfiehlt es sich, alle wichtigen Dokumente und Unterlagen abzufotografieren oder zu scannen und sich diese Kopien per E-Mail selbst zuzuschicken. So können Sie von jedem Ort mit Internetzugang aus darauf zugreifen.

Von Hüten bis Flip-Flops: Diese Kleidungsstücke dürfen nicht fehlen

Je nachdem, zu welcher Zeit Sie ins Land des Lächelns reisen, muss die die Packliste für Thailand etwas angepasst werden. Die beste Reisezeit für die meisten Regionen ist zwischen Ende November und März, da hier fast durchgängig die Sonne scheint, die Temperaturen jedoch nicht allzu hoch sind. Zwischen März und Mai, der Übergangsphase zwischen Nordost- und Südwestmonsun, ist Sommer in Thailand: Temperaturen von bis zu 40 Grad sind keine Seltenheit. Die Zeit zwischen Mai und November wiederum gilt als Regenzeit – der Südwestmonsun bringt große Hitze und häufige Regenschauer. Während im thailändischen Winter, also der Zeit zwischen November und März, in erster Linie leichte Bekleidungsstücke auf der Packliste für Thailand stehen, sollten in der Regenzeit unbedingt wasserfeste Schuhe und Regenkleidung mit ins Gepäck.

Grundsätzlich gilt aber für die Urlaubspackliste: Weniger ist mehr! Denn in Thailand kann man fast überall für wenig Geld die Kleidung reinigen lassen. So sind meist zwei bis drei T-Shirts, Tops, kurze Hosen und Röcke sowie Unterwäsche für sieben Tage völlig ausreichend, selbst wenn Sie einen drei- oder vierwöchigen Trip planen. Dies gilt umso mehr, wenn Sie eine Backpacking-Tour planen. Denn in diesem Fall zählt jedes Gramm. Unbedingt ins Gepäck gehören natürlich Badesachen, Flip-Flops oder Sandalen, ein leichter Pullover für die eventuell kühleren Abendstunden und ein etwas schickeres Outfit inklusive Schuhe, beispielsweise für einen Dinner-Abend in einen der edlen Rooftop-Bars über den Dächern Bangkoks. Wenn Sie Tempel besuchen wollen, sollten Sie ebenfalls an lange Kleidungsstücke oder einen Sarong denken. Denn in den heiligen Stätten müssen Knie und Schulter auf jeden Fall bedeckt sein. Um den Kopf zu schützen, sind auch eine Mütze oder ein Hut zu empfehlen. Und nicht zu vergessen: eine Sonnenbrille. Die Sonneneinstrahlung in Thailand sollten Sie nicht unterschätzen.

Kosmetik, Medikamente und Sonstiges auf der Packliste für Thailand

In den Kulturbeutel packen Sie einfach die Dinge, die Sie auch auf anderen Reisen benötigen, etwa Deo, Cremes, Bürste und Zahnpflege. Darüber hinaus sollte in jedem Fall eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor in Ihrem Kulturbeutel landen. Haben Sie doch einmal etwas vergessen, ist dies in der Regel nicht weiter schlimm, da sie in den sogenannten „Convenience Stores“ nahezu alle Kosmetikprodukte bekommen. Gleiches gilt für Medikamente, denn natürlich gibt es auch in Thailand Apotheken. Falls Sie jedoch eine Reise an etwas abgelegenere Orte planen, ist es ratsam, eine umfassende Reiseapotheke für Thailand mitzunehmen. Diese sollte vor allem Moskito- bzw. Mückenspray, persönliche Arzneimittel, Durchfalltabletten und Tabletten gegen Übelkeit enthalten.

Sonstiges: Diese Dinge sollten auf der Packliste für Thailand stehen

Neben den Utensilien, die Sie auf jeder Urlaubsreise benötigen, zum Beispiel Digitalkamera, E-Book-Reader, Ladekabel, sollten Sie auf Ihre Packliste für Thailand unbedingt einen Steckdosenadapter und ein Moskitonetz schreiben. In vielen Unterkünften gehört ein solches Netz zwar zum Standard. Gerade die einfachen Hütten sind jedoch meist nur äußerst bescheiden ausgestattet – ein eigenes Moskitonetz ist dann Gold wert. Darüber hinaus ist ein dünner Seidenschlafsack sehr zu empfehlen. Denn in Thailand liegen die Temperaturen auch nachts meist deutlich über 20 Grad und Seide wirkt angenehm kühlend. Zudem sollten Sie ein zusätzliches Handtuch für den Strand einpacken. Die in den Unterkünften bereitgestellten Handtücher dürfen nämlich in der Regel nicht am Strand verwendet werden.

Checkliste für den Urlaub in Thailand zum Ausdrucken

Damit Sie auf Ihrer Thailandreise alle wichtigen Sachen dabeihaben, können Sie hier die Reisecheckliste für den Thailandurlaub als PDF downloaden!

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Fragen zum Thema Reiseübelkeit

Egal ob auf dem Schiff, im Auto, im Bus oder im Flugzeug, der Auslöser für Reisekrankheit (oft auch als Seekrankheit bekannt), ist immer eine Irritation des Gleichgewichtssinnes. Ausgelöst wird diese Irritation durch widersprüchliche Sinneseindrücke von Auge und Gleichgewichtsorgan.

Wenn Sie wissen, dass Sie unter Reiseübelkeit leiden, können Sie Vomex A auch präventiv einnehmen. Die Einnahme wird ca. eine Stunde vor Reisebeginn empfohlen. Beachten Sie hierzu, insbesondere bei Kindern, die in der Gebrauchsinformation angegeben Dosierungsangaben.