Tipps für Familienreisen rund um die Welt

Reisen mit Kindern sind immer ein Abenteuer. Ob an die Ostsee, nach Italien oder Südafrika. Da wir eine sehr reisefreudige Familie sind, haben wir in den letzten 12 Jahren bereits viele Erfahrungen sammeln können.

Unsere erste Reise zu viert ging direkt für zwei Monate nach Thailand. Da waren unsere Söhne gerade mal 6 Monate und 4 Jahre alt. Viele Eltern trauen sich, gerade wenn die Kinder noch ganz klein sind, keine Fernreisen zu. Dabei sind die auch nicht unbedingt viel komplizierter und anstrengender als eine Reise ins benachbarte Ausland. Man muss nur ein paar Dinge beherzigen, sich gut vorbereiten und auf sein Bauchgefühl hören.

  • Lange Flüge mit Kindern schrecken die meisten Eltern ab, sind aber in der Regel meist gut zu meistern. Wichtig sind natürlich kleine Snacks, Reisespiele, Bücher zum Vorlesen, das Lieblingskuscheltier, bequeme Kleidung sowie eine Ersatzausstattung und ein paar Notfallmedikamente. Unser Sohn bekam auf einem Flug nach Singapur mal Magen-Darm und wir waren mehr als froh, dass wir weitere Kleidung, ein Durchfallmedikament sowie ein Mittel gegen Übelkeit im Handgepäck hatten. Für Babys reserviert man bei der Buchung am besten direkt ein Babybasket zum Schlafen und gibt ihnen vor Start und Landung Nasentropfen, um evtl. Ohrenschmerzen vorzubeugen. Auf langen Flügen dürfen unsere Kinder mittlerweile auch stundenlang Filme gucken oder am Tablet spielen. In manchen Situationen muss man halt auch mal Prinzipien über Bord schmeißen, um eine Reise so stressfrei wie möglich zu gestalten.
  • Natürlich taugt nicht jedes Land für eine Reise mit Kindern. Ziele, in denen keine schweren gesundheitlichen Probleme, Kriege oder andere Katastrophen drohen, sind in der Regel jedoch problemlos zu bereisen. Hierzu zählen z.B. Länder wie die USA, Kanada, Südafrika, Australien, Neuseeland oder auch viele Länder in Asien. Wer unsicher ist, sollte vor der Reiseplanung immer die Seite des Auswärtigen Amtes checken. Traumstrände, wilde Tiere, exotische Tempel und aufregende Metropolen lieben auch Kinder, wenn man das Reiseprogramm kinderfreundlich gestaltet. Unsere Jungs sprechen jedenfalls auch Jahre später noch von ihren Erlebnissen mit dem Warzenschwein in Südafrika, den Babyhaien auf den Malediven oder den verrückten Tempeln in Malaysia.
  • Windeln, Babynahrung, Milch und Co. bekommt man in der Regel in fast jedem Land der Welt. Aus Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass man sich diese Dinge besser auf Vorrat von Zuhause mitbringt. Drogerieartikel sind hierzulande sehr gut und günstig und man bekommt nicht annähernd den gleichen Standard im Ausland. Und wer länger auf Reisen ist, für den lohnt sich ggfs. Sogar die Mitnahme eines Pürierstabes. Unsere Babynahrung habe ich in Thailand irgendwann einfach selber hergestellt, denn frisches Obst und Gemüse ist dort auf jedem Markt zu bekommen.
  • Die medizinische Versorgung ist auf Fernreisen wohl der wichtigste Punkt, daher ist eine gute Auslandsreiseschutzversicherung absolute Pflicht. Zudem sollte man sich vorab über alle empfohlenen Impfungen informieren und diese auch vornehmen lassen. Wir hatten auf unseren bisherigen Reisen immer Glück, sind aber natürlich auch schon mal mit einem kranken Kind beim Arzt gelandet. Unsere Erfahrungen dazu sind bisher durchweg positiv. Auf Koh Samui mussten wir z.B. mal mit unserem fiebernden Sohn eine Privatklinik aufsuchen, die besser war als jedes städtische Krankenhaus in Deutschland.
  • Immer im Gepäck sollte man eine gut ausgestattete Reiseapotheke, ein Erste-Hilfe-Kit sowie Schutz gegen die Sonne, Insekten und Mücken haben. Wir besprechen jede Reise vorab mit unserem Kinderarzt und haben immer alle Standardmedikamente gegen Schmerzen, Fieber, allergische Reaktionen, Magenverstimmungen, Übelkeit etc. im Gepäck. Vomex® A Sirup für die Kinder und Vomex® A Dragees für uns Eltern sind daher seit Jahren unser ständiger Begleiter auf Reisen.
  • Kinder sind oft robuster, aufgeschlossener und flexibler als man ihnen im Allgemeinen zutraut. Meine Kinder packen den Jetlag z.B. meist schneller als wir Eltern und auch Hitze macht ihnen relativ wenig aus, sofern Abkühlung in Form eines Pools in Sicht ist. Kindertaugliches Essen gibt es in fast allen Ländern und oftmals sind kleine Gäste willkommener als hierzulande. Und am Ende sollte man immer daran denken, dass überall auf der Welt Kinder groß werden.

Zur Bloggerin

Autorin des Beitrags ist Nadine Lessenich. Sie hat bereits vor ihren Söhnen jahrelang die Welt umrundet und wollte beweisen, dass das Reisen mit Kindern nicht vorbei ist. Sie schreibt daher seit fast 8 Jahren auf www.planethibbel.com über die großen und kleinen Reisen mit ihrer Familie.


Vomex A® Sirup, 330 mg/100 ml: Wirkstoff: Dimenhydrinat. Anwendungsgebiet: Zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen unterschiedlichen Ursprungs, insbesondere bei Reisekrankheit. Warnhinweise: Enthält Sucrose (Zucker). Stand: 10/2017-1
Vomex A® Dragees, 50 mg: Wirkstoff: Dimenhydrinat. Anwendungsgebiet: Zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen unterschiedlichen Ursprungs, insbesondere bei Reisekrankheit. Warnhinweise: Enthält Lactose, Sucrose, Glucose, Gelborange S, Ponceau 4R und Azorubin. Stand: 04/2017-1.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Klinge Pharma GmbH, 83607 Holzkirchen, Deutschland

Artikel teilen

Mehr zum Thema

Fragen zum Thema Reiseübelkeit

Egal ob auf dem Schiff, im Auto, im Bus oder im Flugzeug, der Auslöser für Reisekrankheit (oft auch als Seekrankheit bekannt), ist immer eine Irritation des Gleichgewichtssinnes. Ausgelöst wird diese Irritation durch widersprüchliche Sinneseindrücke von Auge und Gleichgewichtsorgan.

Wenn Sie wissen, dass Sie unter Reiseübelkeit leiden, können Sie Vomex A auch präventiv einnehmen. Die Einnahme wird ca. eine Stunde vor Reisebeginn empfohlen. Beachten Sie hierzu, insbesondere bei Kindern, die in der Gebrauchsinformation angegeben Dosierungsangaben.