Bloggerbeitrag: Mein schönstes Ferienerlebnis. Reiseübelkeit bei Kindern

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Blog "Frau Mutter"

Gastautorin und Bloggerin Nina Massek schreibt über das moderne Elterndasein und nimmt Ihre Mutter-Rolle mit einer gehörigen Portion Humor. Auf Ihrem Blog frau-mutter.com teilt sie lustige Alltagsgeschichten, Interviews und Gewinnspiele.

In den Urlaub zu fahren ist doch nicht übel, oder?

Im letzten Sommerurlaub mit unseren Freunden in Griechenland hatten wir jeweils einen großen Mietwagen. Grund genug, dass die Kinder auf Fahrten zum Strand gerne mal bei der jeweils anderen Familie mitfahren wollten. Warum auch nicht, so hat man ja die einmalige Chance den berühmt-berüchtigten Satz “Wann sind wir endlich da?” mal von einem anderen Kind zu hören. Spaß beiseite, es ist ja tatsächlich schön, wenn die Freunde zusammen im Auto fahren können. Allerdings bin ich in letzter Zeit bei der Auswahl meiner Auto-Gäste etwas wählerischer geworden ...

Ein Strandausflug wird mir jedoch immer in Erinnerung bleiben, nicht aber weil der Sand so weiß und das Wasser so türkis-blau war. Unser Ziel lag ungefähr eine Autostunde entfernt, eine “Geheimtipp-Badebucht”, nur zu erreichen über eine sehr kurvige Serpentinenstrasse, die noch dazu sehr viele Schlaglöcher hatte.  Es gab auch einen besseren Weg zum Strand, aber mein Mann hatte sich entschieden: Dieser Weg war garantiert kürzer und landschaftlich viel reizvoller! Wer will schon dem Autofahrer widersprechen. Was wir allerdings nicht wussten: Die mitfahrende Tochter der anderen Familie leidet im Auto regelmäßig unter Reiseübelkeit und die zeigt sich auf kurvigen Landstraßen natürlich deutlich schneller als auf der schnurgeraden Autobahn …

Also machten wir nach etwa einer halben Stunde Fahrzeit einen ungeplanten Zwischenstopp, um das Auto wieder notdürftig zu reinigen. Zur Hand hatten wir drei Mineralwasserflaschen, ein paar Feuchttücher und eine alte Transportdecke aus dem Kofferraum. Leider konnte auch das Versprühen von Sonnenschutzspray im Auto keine große Linderung bringen. Das Auto stank weiterhin bestialisch, aber die Sitzpolster waren perfekt vor zuviel Sonneneinstrahlung geschützt!

Weiter ging es dann mit geöffneten Fenstern und der Aussicht, unsere Nasen bald in die salzige Meeresluft zu halten. Aber erst nach einer professionellen Reinigung in einer Werkstatt konnten wir das Mietauto weiter benutzen, ohne selbst Brechreiz zu bekommen.

Reiseübelkeit bei Kindern – was hilft?

So unangenehm Reiseübelkeit bei Kindern auch ist – mit einigen Maßnahmen lässt sie sich zum Glück vermeiden oder etwas abmildern. Neben Vomex gegen Reiseübelkeit bei Kindern gibt es noch weitere Möglichkeiten der Vorbeugung:

  • Leichte und fettarme Kost vor und während der Reise. Empfehlenswert sind beispielsweise Obst und Zwieback.
  • Globuli Cocculus D4. Am Vorabend der Fahrt und bei Bedarf während der Reise erhalten Kinder fünf Globuli.
  • Nach vorne aus dem Fenster sehen. Dafür sitzen Kinder am besten auf dem Beifahrersitz – natürlich ohne Bücher, Handy oder Tablet.
  • Für ausreichend Frischluftzufuhr sorgen und regelmäßig längere Pausen einlegen.
  • Akupressur. Die entsprechenden Punkte liegen an der Innenseite des Unterarms unterhalb des Handgelenks. Sehr praktisch sind in diesem Zusammenhang spezielle Reisearmbänder. 

Manchmal kommt Reiseübelkeit sehr überraschend

Als ich herausfand, dass mein Sohn unter Reiseübelkeit leidet, waren wir gerade im Landeanflug nach New York City. Das war Glück im Unglück, denn so mussten wir und vor allem die anderen Passagiere nur noch 30 Minuten in die eigenen Hemdsärmel atmen, bis wir wieder alle an der frischen Luft waren.

Mein Sohn war damals erst drei Jahre alt und klagte über “Aua in den Beinen”. Wir massierten also die Beine, weil wir dachten der Schmerz käme vom langen Sitzen. Weit gefehlt. Kleine Kinder können Übelkeit eben noch nicht genau lokalisieren und so ging das Malheur eben auch nicht in die Spucktüte, sondern über die gesamte Kleidung.

Beste Vorbeugung: Reisetabletten für Kinder

Ist die Reiseübelkeit sehr ausgeprägt und geht sie regelmäßig mit Erbrechen einher, können Ausflüge und Fahrten in den Urlaub für die ganze Familie zum Albtraum werden. Wir vertrauen dann auf Vomex. Das nehmen unsere Kinder etwa 30 Minuten vor Abfahrt. Der darin enthaltene Wirkstoff Dimenhydriat wirkt direkt auf das Brechzentrum im Gehirn. Er verhindert das Erbrechen und lindert die Übelkeit, so dass sich der Magen-Darm-Trakt beruhigen kann. Für kleinere Kinder ist der Wirkstoff auch in Zäpfchenform oder als Sirup erhältlich.

Ich wünsche allen Eltern einen schönen Sommerurlaub ohne Reiseübelkeit!

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Fragen zum Thema Kinder

Für Kinder geeignet sind:

  • Vomex A® Kinder-Suppositorien 40mg
  • Vomex A® Kinder-Suppositorien 70mg forte
  • Vomex A® Sirup

Vomex A ist ein wirksames Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen. Gerade bei Kindern spielt die richtige Dosierung eine wichtige Rolle. Denn versehentliche Überdosierung etwa durch eine erneute Sirupgabe nach Erbrechen oder einer bewussten Überdosierung im Sinne von „viel hilft viel“ kann zu ernsthaften Nebenwirkungen führen. Besprechen Sie die Dosierung für ihr Kind daher in jedem Fall mit ihrem Arzt oder Apotheker.

Falls Sie die Dosierung überschritten haben oder Sie unsicher im Umgang mit dem Arzneimittel sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Vomex A ist, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nur zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen. Vomex A hilft schnell und zuverlässig. Bestehen wider Erwarten anhaltende Beschwerden sollte deshalb ein Arzt aufgesucht werden.

Wenn Ihr Kind unter Reiseübelkeit leidet, ist Vomex A das Mittel der Wahl. Beachten Sie hierzu die Hinweise zu Dosierung und Anwendung in der Gebrauchsinformation. Hinweis: Vomex A kann eine halbe Stunde vor Reiseantritt eingenommen werden.

Bei diesen kleinen Patienten kommt es wesentlich schneller als bei Erwachsenen zu einer Dehydratation ("Entwässerung") und großen Mineralstoff-Verlusten. Da Kinder einen anderen Wasserhaushalt und Stoffwechsel haben als Erwachsene, wird starkes Erbrechen für sie sehr viel schneller gefährlich.