Bloggerbeitrag: Übelkeit in den Wechseljahren kann ein Symptom sein

„Oh!“ sagt der Mann schmunzelnd, als ich ihm von meiner Morgenübelkeit erzähle. „Werde ich mit 50 noch mal Papa und der Kleine bekommt noch ein Geschwisterchen?“ Ich werfe ihm einen vernichtenden Blick zu, der einer Medusa würdig gewesen wäre. Aber der Mann denkt gar nicht daran zu versteinern, sondern beißt noch einmal genüsslich in sein Brötchen, schnappt sich die Aktentasche, drückt mir einen Kuss auf die Wange und macht sich grinsend auf den Weg zur Arbeit.

Habe ich mir etwa den Magen verdorben? Schon seit ein paar Tagen habe ich diese morgendliche Übelkeit. Oder PMS? Aber das kann es nicht sein. Oh nein, bitte nicht noch ein unbekanntes Symptom der Wechseljahre?

Ein wenig bekanntes Symptom der Wechseljahre: Übelkeit.

Ich recherchiere schnell im Internet und werde fündig. Tatsächlich kann morgendliche Übelkeit mit den Wechseljahren zusammenhängen! Oft treten die Symptome schon in der Vorphase der Wechseljahre auf, der sogenannten Perimenopause. In dieser Phase beginnen die hormonalen Veränderungen. Ähnlich wie bei einer Schwangerschaft sinkt in den Wechseljahren die Hormonkonzentration der Östrogene und des Progesterons ab – und das kann die Morgenübelkeit verursachen. Stress oder Müdigkeit können das Unwohlsein noch verschlimmern. Ebenso kann Übelkeit als eine Nebenwirkung der Hormonersatztherapie auftreten.

Da habe ich wohl meine Übeltäter gefunden. Als wenn man in den Wechseljahren nicht schon genug mit Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und einer defekten Waage zu tun hätte, die stets das falsche Gewicht anzeigt. Jetzt kommt auch noch morgendliche Übelkeit hinzu. Hatte ich das Thema nicht schon zur Genüge in der Schwangerschaft abgearbeitet? Was kommt denn noch so alles an absurden Wechseljahressymptomen

Ein wenig beruhigt, aber lustlos sitze ich vor meinem Frühstück und versuche mich an all die Hilfsmittelchen zu erinnern, die ich in der Schwangerschaft gegen Morgenübelkeit ausprobiert hatte: Sollte man nicht Mandeln kauen? Natürlich sind gerade keine im Haus, und nein, das half nur gegen Sodbrennen. Jetzt habe ichs: frischer Ingwer! Ich wühle mich in die unteren Gefilde des Gemüsefachs vor und entdecke ein kleines Stück Ingwer. Allerdings ist es nicht gut gealtert: Trocken und schrumpelig liegt der Rest Ingwerwurzel in meiner Hand und scheint mich vorwurfsvoll anzusehen. Ich bette sie zur letzten Ruhe in der Bio-Tonne, und mich erst einmal aufs Sofa, denn mir ist immer noch übel.

Die Lösung des Problems ist rosa

Dann fällt mir die Lösung ein: Vorletztes Jahr quälte sich die ganze Familie mit dem aus der Schule importierten Noro-Virus herum, und nur eines half gegen die anhaltende Übelkeit: Vomex A! Seitdem gehört Vomex zu meiner ständigen Hausapotheke, denn der Wirkstoff Dimenhydrinat hilft zuverlässig gegen Übelkeit. Wenn es also mal wieder zu arg wird mit dem Wechseljahres-Unwohlsein, und ich schnelle Linderung brauche, greife ich auf Vomex zurück und der Tag ist gerettet.

Die verschrumpelte Ingwerwurzel bewahre ich vielleicht doch lieber noch ein wenig auf. Die werfe ich dann nach dem Ehegatten, wenn er mich bei der nächsten Morgenübelkeit wieder mit Baby-Gerüchten aufzieht. Und wenn er sich beschwert, zucke ich nur grinsend mit den Schultern: Stimmungsschwankungen sind schließlich auch ein Symptom der Wechseljahre.

Zur Bloggerin

Valérie Müller ist die Herausgeberin und Autorin von LIFE40up, dem Lifestyle Blog für Frauen und Männer Ü-40/Ü-50. Frei nach dem Motto: „Pläne, Träume, Lebenslust!“ gibt sie ihren Lesern Tipps für ein erfülltes Leben im „Midlife Paradise“.

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Fragen zum Thema Allgemein

Bei starkem Erbrechen wird ein Arzneimittel zum Einnehmen möglicherweise wieder erbrochen, bevor es wirken kann. Daher sind in solchen Fällen Zäpfchen das Mittel der Wahl. Bei Durchfallerkrankungen sind dagegen sicherlich Medikamente in Drageeform, Kapseln oder ein Sirup besser einzusetzen. Für Kinder werden meist besondere Darreichungsformen angeboten, wie z. B. niedriger dosierte Zäpfchen oder flüssige Formen wie Sirup mit einem Messbecher zum einfachen Abmessen der richtigen Dosis.

Die Dosierung von Vomex A® soll sich am Körpergewicht sowie an den individuellen Bedürfnissen orientieren. Wenn vom Arzt nicht anders verordnet müssen insbesondere bei Kindern die Dosierungsvorschrifen in der Packungsbeilage beachtet werden.

Wenn eine Neigung zur Reise- oder Seekrankheit bekannt ist, ist es sogar sehr zu empfehlen, vorsorglich Vomex A einzunehmen, damit die Beschwerden erst gar nicht entstehen. Vomex A sollte dann 30-60 Minuten vor Reiseantritt genommen werden.